Techniken

Durch des Künstlers unbegrenzte Kreativität und Kombinationslust in der Verwendung verschiedener Techniken sind spezielle und einzigartige Kunstwerke entstanden. Egger entwickelte neben seinen gewaltigen Hinterglas-Gemälden eine Vorliebe für Mischtechniken z.B. Gouache-Kreide-, Aquarell-Kreide-, Aquarell-Bleistift-, Aquarell-Kohle- und Gouache-Sprüh Technik.

Der Künstler lebt und arbeitete seit 1971 im Burgenland (Trausdorf an der Wulka/Eisenstadt). In etlichen seinen Werken sind daher Trausdorf und mehrere andere burgenländischen Gemeinden mit ihren Charakteren, Landschaften und historischen Gebäuden verewigt. Eggers  bekannte Radierungen zeigen – oftmals in konservatorischer Art die typisch burgenländische Architektur, Dorfhäuser, Kirchen und Strassenzüge.

        

Egger nahm als Motive aber auch gern altertümliche Gebrauchsgenstände wie z.B. Kohlebügeleisen, Lederschuhe, Fleischwolf, Kaufmanns Waage, Uhren usw. die in  Kupferplatten geätzt und als Radierung auf Papier gedruckt wurden.

Egger werkte in den 80er Jahren eine Zeit in USA, wo er unter den Einfluss der Popart kam. In dieser Zeit entstand unter anderem eine einzigartige charakteristische skurrile Serie genannt „Body“, wo Egger die Teile der menschlichen Körper zerteilt und beliebig anordnet.

        

Egger beschäftigte sich intensiv mit den Themen „Raumgrenze“ und „Zeitenwende“.

Er definierte: RAUMGRENZE = Form   ZEITENWENDE = Inhalt

Zitat von Ralf Egger: „Jedes Kunstwerk beinhaltet eine Form und einen Inhalt“.

Er war so fasziniert von diesen beiden Themen, dass er seine Figuren immer wieder neu positionierte und mit einer anderen Technik darstellte (Raumgrenze) oder beispielsweise Farbradierungen mit denselben Kupferplatten jedoch in unterschiedlichen Farben wirken liess (Zeitenwende).

Raumgrenze

      

Zeitenwende

      

 


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